Ich möchte auch meinen Senf dazugeben

 

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Herbst der Entscheidungen



Kaum zu glauben, aber wahr -
die Kanzlerin spricht von IHREN Erfolgen! Ja, DIESE Bundeskanzlerin! Angela
Merkel! Tatsächlich, Frau Dr. fdj. Angela Dorothea Merkel, geborene Kasner, verheiratete
Sauer. Welche Erfolge? Als wir alle das Pech hatten, daß sie Kanzlerin wurde,
standen in den noch geringfügig geschönten Statistiken fast fünf Millionen
Arbeitslose. Ab dann begannen die Schröderschen Reformen der statistischen
Erfassung, deshalb haben wir heute nur noch gut drei Millionen offizielle
Arbeitslose, während gleichzeitig fünf Millionen Menschen Hartz IV beziehen.
Und natürlich ist der derzeitige Aufschwung, der dank einjährigen
Nichtregierens aufgetreten ist, ihr alleiniges Werk.



Immerhin, sie hat ein großes
Wort voller Unkenntnis ausgesprochen: Uns steht ein Herbst der Entscheidungen
bevor. Merkel meint vermutlich die tägliche Entscheidung, welchen ihrer
zahlreichen zu engen Hosenanzüge sie anziehen soll, aber, wie es Bill Clinton ausdrückte:
It's the economy, stupid! Ja, und diese Wirtschaft wird es sein, die im Herbst
zerbröselt. Und weil sie gerade dabei war, hat sie auch den Stuttgartern einen
Ratschlag erteilt: Sie müßten nicht auf die Straße gehen, am 27. März seien
schließlich Wahlen. Ob sich ein Herr Mappus über diesen Hinweis gefreut hat?



Jedenfalls beginnt der Herbst
der Entscheidungen
 nächste Woche, am 23. September und er geht bis zum 21.
Dezember.



Wozu hält sich diese
Regierung einen Umweltminister? Der Vor-Vorgänger war dazu da, ein von einer
gewissen Angela Merkel total verkorkstes Dosenpfand in nur sieben Jahren
Amtszeit einigermaßen brauchbar zu gestalten. Der Vorgänger durfte mit
Bundeswehr-Learjet von Mallorca nach Berlin fliegen und wieder zurück, außerdem
an Merkels Seite Eisberge bewundern. Der jetzige, ein Herr... ach ja, Röttgen,
darf es sich auf dem Fußabstreifer bequem machen, wenn die wichtigen Leute
drinnen über den Ausstieg aus dem Atomausstieg reden. Immerhin, dieser Herr
Röttgen hofft, demnächst Rüttgers als Vorsitzender der CDU in NRW nachzufolgen
und mit dieser Hausmacht schließlich Kanzler zu werden. Rhetorisch hat er es ja
drauf, der Herr Röttgen. Er meinte, seine Bedeutungslosigkeit entschuldigend,
die wichtigen Leute hätten ja nur über Geld gesprochen, und das sei seine Sache
nicht.



Friedrich Merz möchte
zumindest derzeit keine eigene Partei gründen. Er findet seine CDU zwar
beliebig und orientierungslos, aber Deutschlands einst bestverdienender
Abgeordneter (mit 14 bezahlten Nebenjobs) hält es nicht für nötig, etwas zu
unternehmen. Warum auch? Als Parteivorsitzender muß man richtig arbeiten, falls
man nicht Merkel oder Westerwelle heißt, und das wird auch noch schlecht
bezahlt. Da bleibt der Herr Merz doch lieber Anwalt und
Aufsichtsrat-Multifunktionär, das ist einträglicher. Bleibt also alles an
Sarrazin hängen.


Euer Bermi

 



18.9.10 15:28
 


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